Betriebsarzt

Kein Feh­ler im eigent­li­chen Sin­ne, aber doch eine auf­fäl­li­ge (und mei­nes Erach­tens unsin­ni­ge) Sprach­ver­wen­dung: Die Lan­des­bank Baden-Wür­t­­te­m­berg (die ja die rhein­­land-pfäl­zi­­sche über­nom­men hat und des­we­gen eine Filia­le bei mir in der Nähe unter­hält) hat nicht ein­fach einen »Betriebs­arzt« – nein, der ist Teil der »Cor­po­ra­te Sustai­na­bi­li­ty«. Was auch immer das kon­kret dann sein mag.

ûf der worte heide #27

ver­glü­cken“ – @JDietl „ent­we­gen“ – die­ses krea­ti­ve Verb benutzt Ulrich Zie­ger in Durch­zug eines Regen­bands öfter „Croud“ – wohl ein Tipp­feh­ler, lässt sich in dem ver­wen­de­ten Zusam­men­hang bei heise.de aber auch sehr pas­send als Kon­trak­ti­on von crowd und cloud lesen … „Pun­ker­sprayerher­me­tik“ – sehr tref­fend beob­ach­tet von Rai­ner René Muel­ler

ûf der worte heide #25

»auto­p­hil« – Hajo Schu­ma­cher in der »Mor­gen­post« »key­noten« – als Verb habe ich das zum ers­ten Mal bei Chris­ti­an Lind­ner in einem Tweet gese­hen »gniff­kelt« – so beschreibt das Bild­blog die Tätig­kei­ten des Tageschau-Che­f­­re­dak­­teurs Kai Gniff­ke in sei­nem Blog

ûf der worte heide #24

»Zyklis­ten­stru­del« – so nennt Felix Hart­laub (in Kriegs­auf­zeich­nun­gen aus Paris, S. 74) das, was heu­te wohl eine Cri­ti­cal Mass bil­den wür­de … »Rück­wärts­fern­se­hen« – nen­nen Ger­hard Mat­zig und Karo­li­ne Bei­sel den aktu­el­len Trend vor allem der Seri­en im Fern­se­hen, sich auf (fak­ti­sche oder fik­tio­na­le) Ereig­nis­se der Geschich­te zu bezie­hen (im glei­chen Text fabu­lie­ren die Autorin­nen […]

ûf der worte heide #23

»vera­denau­ern« hat sich Marc Degens für sei­nen Roman »Fuc­k­in Sushi« aus­ge­dacht: »Abren­tern ist gut«, sag­te ich war­nend. »Aber man darf auf kei­nen Fall vera­denau­ern.« (S. 269) »Feu­er­zan­gen­boh­le« – die­ser ziem­lich böse Druck­feh­ler hat sich auf Sei­te 119 von Joa­chim Zel­ters »Wie­der­se­hen« ein­ge­schli­chen »eau­de­co­lo­gnisier­ten« schreibt Wil­li Wink­ler in einer Rezen­si­on in der Süd­deut­schen Zei­tung vom 19. […]

ûf der worte heide #22

»musik­ge­rago­gisch« – (aus einer nicht-öffen­t­­li­chen Mail-Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on) »Ein-Per­­so­­nen-Baa­­der-Mein­hof-Ban­­de unter den EU-Kom­­mis­­sa­­ren« – so bezeich­net Tho­mas Knüwer den »Netz­kom­mis­sar« Gün­ther Oet­tin­ger »Zuwe­gung« – (auf einem Bau­stel­len­schild am Bahn­hof Bad Kreuz­nach)